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Informationen und Beschulungsunterlagen zur Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe

Stand: Schuljahr 2018/2019

Übersicht zur überbetrieblichen Ausbildung

(Ausbildungsbeginn ab 01.08.2016)

Zu den folgenden Themen erhalten Auszubildende überbetriebliche Lehrgänge im Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V.:

Grundkenntnisse (1. Ausbildungsjahr)

Mauern/Holz

Mauern, Anlegen von verschiedenen Mauerverbänden, Grundfertigkeiten im Verarbeiten von Holz und Holzwerkstoffen, Holzverbindungen herstellen

G-Dach 1
(2 Wo)

Ziegel

 

Schiefer/
Faserzement

Biberdeckungen mit Unterkonstruktion, Einlatten und Decken der Modellfläche in Doppel- und Kronendeckung mit Detailausbildung

 

Altdeutsche Schieferdeckung (ADD), Decken der ADD mit Fußgebinde, eingebundene Orte, First

G-Dach 2
(2 Wo)
Flachdach Flachdachabdichtung mit Bitumen- und Kunststoff- und Elastomerbahnen, Schichtenaufbau und Nahtverbindungen G-Dach 3
(1 Wo)
Fassade Außenwandbekleidungen mit verschiedenen Unterkonstruktionen, Eindecken der Modellflächen in versch. Deckungsarten und Materialien (FZ, Schiefer) G-Dach 4
(1 Wo)

Fachkenntnisse (2. Ausbildungsjahr)

Holz

Werkzeuge und Holzbearbeitungsmaschinen kennenlernen, Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen („Maschinenkurs“)

Teile eines Pfettendaches und einer Fachwerkwand anreißen, ausarbeiten und zusammenbauen unter Verwendung von elektronischen Handmaschinen

D-Dach 1
(2 Wo)
Metall Metallbleche bearbeiten (u. a. anreißen, zuschneiden, kanten, falzen, runden, bördeln, nieten), Dachrinnen und Regenfallrohre anbringen, Rinneneinlaufbleche verlegen, trauf- und firstseitige sowie seitliche Anschlüsse herstellen D-Dach 2
(2 Wo)
Energetische Maßnahmen Wärmedämmung zwischen und auf den Sparren, Kombinationen, luftdichte Schichten und Anschlüsse, Zusatzmaßnahmen und Anschlüsse D-Dach 3
(1 Wo)

Fachkenntnisse (3. Ausbildungsjahr)

Dachdeckungen Techniken der unterschiedlichen Dachdeckungen, Einteilung der Unterkonstruktion, Einteilen der Deckung, gehobene Detailausführungen, Einbauteile und Dachdurchdringungen D-Dach 4
(1 Wo)
Fassade Wandflächen einteilen und mit FZ und Schiefer bekleiden, Herstellen von Anschlüssen, Herstellen von Abschlüssen D-Dach 5
(1 Wo)
Flachdach Abdichtungstechniken mit Bitumen- und Kunststoff- und Elastomer-Bahnen sowie Flüssigabdichtung an belüfteten und nicht belüfteten Dächern, Naht- und Stoßverbindungen, An- und Abschlüsse, Dachdetails und Einbauteile, Bauwerksabdichtung, Dachbegrünung, Wärmedämmstoffe unter Dachabdichtungen D-Dach 6
(2 Wo)

Komplette Übersicht als pdf-Datei siehe hier: Infoblatt überbetriebliche Lehrgänge

Informationsblatt für Auszubildende
zur überbetrieblichen Ausbildung im
Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V.

im August 2018

Liebe Auszubildende, lieber Auszubildender,

ein neuer Abschnitt in Ihrem Leben beginnt und wir möchten Sie mit diesem Schreiben zu der überbetrieblichen Ausbildung in unserem Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V. begrüßen. Wir freuen uns, dass Sie sich für den Beruf Dachdecker entschieden haben und werden Ihnen die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zusammen mit dem Staatlichen Berufsschulzentrum Waldkirchen vermitteln.

Die überbetrieblichen Lehrgänge sind neben der betrieblichen Ausbildung und der Berufsschule ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Ausbildung. Die Übersicht über Themen und Dauer der Lehrgänge erhalten Sie von Ihrem Ausbildungsbetrieb. Die einzelnen Termine werden auf die Ausbildungszeit verteilt und sind der Klasseneinteilung und dem Beschulungsplan zu entnehmen. Eine weitere gesonderte Einladung zu den Kursen erfolgt nicht. Lediglich bei auf 2 Jahre verkürzte Ausbildungszeit erfolgt eine gesonderte Einladung zu den Grundkursen die insgesamt nachgeholt werden müssen. Die Lehrgänge, und ihre Inhalte entnehmen Sie bitte der Übersicht der überbetrieblichen Lehrgänge. Viele weitere Informationen stehen unter www.dachtechnik.bayern zum download bereit.

Durchführung der Überbetrieblichen Lehrgänge (ÜBL)

Die überbetriebliche Ausbildung ist in der Verordnung über die Berufsausbildung zum Dachdecker geregelt. Die Teilnahme an den Kursen zur überbetrieblichen Ausbildung ist nach den Beschlüssen der Vollversammlungen der Handwerkskammern in Bayern Pflicht. Reisen Sie bitte so rechtzeitig an, dass Sie pünktlich um 07:45 Uhr zum Kursbeginn am Treffpunkt sind. Treffpunkt für den Kursbeginn am Montag ist der Eingang in der Halle Holztechnik. Die Teilnahme ist täglich durch Unterschrift auf bereitgestellten Anwesenheitslisten zu dokumentieren. Die ÜBL bestehen aus theoretischem Unterricht in Klassenzimmern und praktischen Übungen in Werkstätten.

Der Ausbildungsbetrieb erstattet die Kosten für die Anreise zum Beginn und die Abreise am Ende des Beschulungsblocks sowie die Kosten für ÜBL und Unterbringung. Die dazwischen liegenden Heimfahrten, z. B. am Wochenende innerhalb eines Blocks, sind selbst zu tragen.

Die Regeldauer beträgt 38,5 Zeitstunden überbetrieblichen Lehrgänge besteht in Wochen ohne Feiertage. In Wochen mit gesetzlichen Feiertagen am Montag oder Freitag entsprechend kürzer und der Unterrichtsstoff wird in komprimierter Form vermittelt. Die Unterrichts- und Pausenzeiten entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt Baumaßnahme. Hier ergeben sich geringfügige Unterschiede je nach Unterrichtsort (Halle Holztechnik bzw. Colentahalle.

Ausweis

Während des ersten überbetrieblichen Lehrgangs erhalten Sie einen Ausweis von uns, der dem Ausbildungsbetrieb nach jeder Schulungsmaßnahme zur Unterschrift vorzulegen ist. Dieser Ausweis ist sorgfältig zu behandeln und aufzubewahren und ist zu jeder überbetrieblichen Ausbildung mitzubringen. Bei Verlust des Ausweises muss ein Ersatz ausgestellt werden. Für die Erstellung eines Ersatzausweises ist eine Gebühr von 15,00 € zu bezahlen. Zusätzlich erhalten Sie kostenlose Unterlagen für die Ausbildung (BIBB-Unterlagen), die ebenfalls zu jedem Lehrgang mitzubringen sind.

Fehlzeiten

Alle Fehlzeiten in den überbetrieblichen Lehrgängen werden von uns grundsätzlich dem Ausbildungsbetrieb mitgeteilt. Bei unentschuldigtem Fehlen während der überbetrieblichen Ausbildung darf der Betrieb die Ausbildungsvergütung für jede versäumte Stunde kürzen. Nach der tariflichen Regelung beträgt die Kürzung pro Stunde 1/169 der Ausbildungsvergütung. Wenn die unentschuldigte Fehlzeit dazu führt, dass uns Ausbildungsförderungen entgehen, werden wir Ihnen diese Kosten pro Ausfalltag gemäß den geltenden Fördersätzen in Rechnung stellen.

Als Entschuldigung gilt nur eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Selbstgeschriebene Entschuldigungen werden nicht akzeptiert. Alle Fehlzeiten, gleichgültig ob entschuldigt oder unentschuldigt, sind nachzuholen. Sie werden daher in einem solchen Fall zur Nachholung des versäumten Unterrichts gesondert eingeladen. Wenn in einem Kurs zuviel Unterrichtszeit versäumt wurde, ist der Kurs vollständig und nicht nur die versäumten Tage zu wiederholen. Dies ist notwendig, um das Ausbildungsziel zu erreichen. In diesem Fall erfolgt ebenfalls eine gesonderte Einladung mit dem versäumten Kursinhalt zu einem späteren Zeitpunkt.

Werkzeug

Zu den überbetrieblichen Lehrgängen ist das erforderliche persönliche Werkzeug mitzubringen. Es wird benötigt:

Latthammer, Schieferhammer, Haubrücke (gerade und gebogene), Kneifzange, Pappmesser, Meterstab, Schnürzeug, Bleistift zum Anzeichnen, Schieferstift und wasserfester Stift.

Das Werkzeug ist nach dem Unterricht in die bereitstehenden Spinde einzuschließen. Sie benötigen dafür ein Vorhängeschloss. Werkzeug darf nicht in das KPZ-Wohnheim mitgenommen werden. Nach jedem Block ist der Spind zu leeren, so dass er den nachfolgenden Teilnehmern der überbetrieblichen Lehrgänge zur Verfügung steht. Nicht geleerte Spinde werden am Ende des Kalenderjahres und am Ende des Schuljahres geöffnet und die Inhalte entnommen. Die Inhalte stehen nur für kurze Zeit zur Abholung bereit und werden danach entsorgt. Es erfolgt dazu eine gesonderte Mitteilung an alle Auszubildende.

Als Schreibmaterial sind mitzubringen: Kugelschreiber, Blei- und Farbstifte, kariertes Heft DIN A4, Zirkel, Geodreieck.

Ausbildungsnachweise (Berichtsheft)

Während der Ausbildung sind Ausbildungsnachweise zu erstellen, die vom Ausbildungsbetrieb kontrolliert und bestätigt werden. Im Ausbildungsvertrag wurde festgelegt, ob die Ausbildungsnachweise schriftlich oder digital geführt werden. Natürlich können schriftliche Ausbildungsnachweise auch am PC erstellt, gespeichert und ausgedruckt werden. Über die Form der Ausbildungsnachweise entscheidet der Ausbildungsbetrieb.

Die Ausbildungsnachweise sind u. a. auch Voraussetzung zur Zulassung zur Gesellenprüfung. Dazu wird üblicherweise ein Berichtsheft geführt, das Sie von Ihrem Ausbildungsbetrieb erhalten oder auch bei uns erworben werden kann. In dem Berichtsheft soll das Datum, die Baustelle und die Dauer eingetragen und die ausgeführten Tätigkeiten und die verwendeten Baustoffe möglichst genau beschrieben werden. Beispiele dazu finden Sie unter www.dachtechnik.bayern. Auch während der ÜBL ist das Berichtsheft zu führen. Es werden dazu Datum, Kurs und die im Unterricht behandelten Themen, Inhalte und Skizzen eingetragen. Das Berichtsheft, vorausgesetzt es wird wie oben beschrieben geführt, stellt eine gute Dokumentation Ihrer Ausbildung dar und vermittelt Ihrem Ausbildungsbetrieb Ihren schulischen Ausbildungsstand. Das Berichtsheft ist regelmäßig vom Ausbildungsbetrieb auf Richtigkeit zu prüfen und durch Unterschrift bzw. elektronischer Signatur zu bestätigen. Die bestätigten Nachweise sind bei Zwischen- und Gesellenprüfung der Prüfungskommission vorzulegen und werden bewertet. Ihr Ausbildungsbetrieb wird über die Bewertung informiert.

Prüfungen

Die Zwischenprüfungen werden im Anschluss an die ÜBL gruppenweise durchgeführt. Bei der Regelausbildungsdauer mit drei Jahren werden sie im 2. Ausbildungsjahr ab Februar durchgeführt. Bei zweijähriger Ausbildungsdauer wird die Zwischenprüfung im 3. Ausbildungsjahr durchgeführt. Es erfolgt gesonderte Einladung über den Ausbildungsbetrieb.

Die Gesellenprüfung wird gruppenübergreifend im Winter (bei verkürzter Ausbildungsdauer) bzw. im Sommer am Ende des Schuljahres durchgeführt. Die Teilnahme an der Gesellenprüfung ist vom Ausbildungsbetrieb der KHS Cham rechtzeitig anzumelden. Die Termine für die Zwischen- und Gesellenprüfungen sowie Kontaktdaten sind für das kommende Schuljahr unter www.dachtechnik.bayern unter den Punkten Die Bildung/Prüfungen/Dachdecker/ Dachdeckerin eingestellt. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen rund um Ihre Ausbildung, die zu Beginn des neuen Schuljahres aktualisiert werden.

Seit dem Schuljahr 2017/2018 wird das beste Ergebnis jeder Zwischenprüfung mit einem Preis von 100,00 € belohnt. Das beste Ergebnis wird aus der Benotung von Theorie und Praxis sowie der Bewertung des Berichtsheftes ermittelt und wird nach der Zwischenprüfung von den Prüfern ausgehändigt.

Haus- und Werkstattordnung

Der ordnungsgemäße Ablauf der ÜBL und damit der Erfolg des Ausbildungsziels kann nur durch Einhaltung der Haus- und Werkstattordnung erreicht werden. Dazu ist den Anordnungen der Ausbildungsleitung, der Ausbilder oder den Verwaltungsfachkräften im Sekretariat Folge zu leisten. Dazu gehört insbesondere die pflegliche Handhabung des von uns gestellten Werkzeugs bzw. Maschinen.

Verstöße gegen Ordnung und Disziplin können zum Ausschluss von der Schulungsmaßnahme führen. Dazu gehört grundsätzlich das Drogen- und Alkoholverbot während des Unterrichts und in Pausen. Rauchen ist nur in den dafür vorgesehenen Bereichen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen (ab 18) gestattet. Sachbeschädigungen müssen ersetzt werden, mutwillige Beschmutzung wie z. B. Bespucken, Graffiti oder Materialzerstörung wird bestraft werden. Während der überbetrieblichen Ausbildung sind Sie Gast in Waldkirchen. Wir erwarten, dass Sie sich im schulischen wie auch im außerschulischen Bereich so verhalten, wie man es von Gästen erwartet.

Materialverbrauch

Wie auch im Ausbildungsbetrieb ist der schonende Umgang mit Werkzeug und der sparsame Verbrauch von Material bei uns Pflicht. Unser Ziel ist es, das Material soweit möglich, mehrfach zu verwenden. Vorgehensweisen dazu erhalten Sie von den jeweiligen Ausbildern. Wenn diese Vorgehensweise nicht beachtet wird, kann vom jeweiligen Ausbilder als disziplinarische Maßnahme eine Strafzahlung wegen mutwilliger Materialzerstörung angeordnet werden. Der Betrag entspricht nicht dem tatsächlichen Beschaffungswert des mutwillig zerstörten Materials. Dieser Betrag ist noch am gleichen Tag im Sekretariat zu bezahlen und der Erhalt wird von uns quittiert. Bei Bezahlung nach der Vormittagspause am nächsten Tag werden zusätzlich Säumniszuschläge erhoben.

ab Vormittagspause Folgetag 2,50 €
ab 2. Kurswoche 5,00 €
ab 3. Kurswoche 7,50 €
ab 4. Kurswoche 10,00 €

Parkplätze

Bei der Halle Holztechnik bzw. der Colentahalle stehen während der ÜBL für die tägliche Anfahrt keine Parkplätze für Sie zur Verfügung. Wenn Sie mit eigenem Wagen zur ÜBL angereist sind stehen Ihnen Parkplätze ohne zusätzliche Einschränkung (z. B. Mitarbeiter KPZ) beim KPZ- bzw. neben der Halle Holztechnik. Um die Parkplätze des KPZ nutzen zu können ist eine Parkberechtigung unter Vorlage des KFZ-Scheins bei der Verwaltung in der Halle Holztechnik einzuholen, die im Fahrzeug deutlich sichtbar im Bereich der Windschutzscheibe zu platzieren ist. Von uns wird keine Haftung für abgestellten Fahrzeuge übernommen und geparkte Fahrzeuge ohne Parkberechtigung werden abgeschleppt. Bedenken Sie, dass durch die Baumaßnahmen der Generalsanierung das Platzangebot ohne Vorwarnung eingeschränkt werden kann und mit zusätzlicher Verschmutzung zu rechnen ist. Zusätzliche Parkplätze stehen im Bereich des BS-Wohnheims oder als öffentliche Parkplätze in Waldkirchen zur Verfügung. Alle Entfernungen im Rahmen der Ausbildung sind so gering, dass auf die Benutzung des Wagens während der ÜBL verzichtet werden kann.

Lunchpaket

Das KPZ stellt Ihnen auf Wunsch bei Abreise von der ÜBL ein Lunchpaket zur Verfügung. Tragen Sie sich dazu rechtzeitig in die Listen ein, die im BS-Wohnheim ausliegen. Das Lunchpaket wird Ihnen bei Abholung der Koffer im BS-Wohnheim ausgehändigt und besteht in der Regel aus Softdrink, Schokoriegel, saisonalem Obst und belegtes Brötchen.

Abreise

Für die Abreise steht Ihnen die Schnellbuslinie 100 ab Waldkirchen nach Bahnhof Passau zur Verfügung. Wurde die Busfahrt für die Rückreise von Waldkirchen nach Passau noch nicht mit der Anreise bezahlt, so erhalten Sie von uns in der Pause am Donnerstag–Vormittag kostenlos einen Einzelfahrschein gegen Unterschrift. Für die pünktliche Abfahrt ist es erforderlich, dass nach dem Frühstück die Koffer bereits gepackt sind und in dem BS-Wohnheim bis zur Abreise zwischengelagert sind.

Meinungsverschiedenheiten mit dem Ausbildungsbetrieb

Manchmal läuft es im Betrieb nicht ganz rund und es kommt zu Meinungsverschiedenheiten. Sollten Konflikte nicht im Betrieb gelöst werden können kann der Lehrlingswart der für den Ausbildungsbetrieb zuständigen Dachdeckerinnung als Mediator für die betriebliche Auseinandersetzung kontaktiert werden. Der Lehrlingswart versucht auf der Basis des Ausbildungsvertrages und der damit verbundenen Regelungen eine Einigung zu finden. Warten Sie dabei nicht, bis sich eine Menge von Meinungsverschiedenheiten aufstauen und der Krug sprichwörtlich überläuft, sondern versuchen Sie die möglichst bald nach Auftreten zu lösen. Natürlich kann auch der Ausbildungsleiter bzw. sein Stellvertreter nach Terminvereinbarung hier zur weiteren Vorgehensweise beraten. Wir wollen, dass Sie Ihre Ausbildung mit Erfolg abschließen und nicht vorzeitig die Ausbildung abbrechen.

Das war nun viel Information auf einmal und wir empfehlen Ihnen, dass Sie diese Informationen bei Ihren Ausbildungs-Unterlagen aufbewahren. Natürlich geben Ihnen unsere Ausbilder und unsere Mitarbeiter im Sekretariat in den dort angegebenen Öffnungszeiten gerne auf Nachfrage Auskunft. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und verbleiben bis dahin

mit freundlichen Grüßen

Kompetenzzentrum Dachtechnik
Waldkirchen e. V.

 

W. Werner
Ausbildungsleiter

Das Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und von der Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk (LAK) als Ausbildungsstätte gemäß BBTV 2012 anerkannt.

Informationen für Auszubildende während
der Baumaßnahmen an der Dachdeckerhalle

im August 2018

Liebe Auszubildende, lieber Auszubildender,

wir freuen uns mitteilen zu können, dass die geplante Generalsanierung des Staatlichen Berufsschulzentrums Waldkirchen im Schuljahr 2018/2019 beginnt und uns nach deren Abschluss moderne Klassenzimmer und Werkstätten mit neuer Technik und Absaugung zur Verfügung stehen werden. Bis dahin ist allerdings noch ein langer Weg zu überbrücken, wir gehen von zwei Schuljahren aus, bis die Dachdeckerhalle mit Werkstätten, Klassenzimmern und Büros wieder zur Verfügung stehen. In diesen zwei Jahren werden wir Übergangs- und Ausweichmaßnahmen treffen müssen und Flexibilität benötigen, um die Qualität der Überbetrieblichen Lehrgänge aufrecht zu erhalten. Dabei hoffen wir auf Ihre tatkräftige Unterstützung. Künftig werden die überbetrieblichen Lehrgänge auf die Halle Holztechnik und die sogenannte Colentahalle, Ratzinger Weg 9 in Waldkirchen verteilt.

Die Verwaltung mit Sekretariat und Büro von Ausbildungsleiter und stv. Ausbildungsleiter finden Sie künftig im Obergeschoss der Halle Holztechnik. Der Zugang erfolgt ausschließlich über den Eingang der Halle Holztechnik im Untergeschoß (ist ausgeschildert). Rechts neben der Eingangstür ist die Klingel mit Sprechanlage. Die Tür ist künftig aufgrund des laufenden Baubetriebs an der Dachdeckerhalle ständig geschlossen, das Festklemmen mit Keil oder Einklemmen von Gegenständen zum Verhindern des Schließens der Tür ist nicht gestattet und beschädigt den Schließmechanismus. Sollte ein Schaden aufgrund der beschriebenen Vorgehensweise eintreten werden wir Schadenersatz vom Verursacher fordern. Beachten Sie bitte in dem Zusammenhang, dass der Eingang videoüberwacht ist.

Sprechzeiten Sekretariat für Auszubildende und Meisterschüler            09:40-10:45 Uhr

Ausbildungsleitung nach Voranmeldung und Vereinbarung im Sekretariat

Halle Holztechnik

Alle Klassenzimmer für den theoretischen Unterricht befinden sich nun in der Halle Holztechnik bzw. in den dafür vor dem Eingang aufgestellten Containern. Unsere Ausbilder werden Sie an den Tagen mit theoretischem Unterricht am Eingang in Empfang nehmen und zu den zugeteilten Klassenzimmern begleiten. Bei theoretischem Unterricht in der Halle Holztechnik ist die Pause vormittags von Mo-Do von 09:40-09:55 Uhr, der Pausenverkauf durch den Hausmeister und der Aufenthalt findet im Foyer statt. Dazu werden Tische, Stühle und Getränkeautomaten aufgestellt. Die Toiletten im UG sind künftig geschlossen zu halten. Ein Ausbilder wird in dieser Pause als Ansprechpartner anwesend sein. Ein Teil der praktischen Unterweisung findet auch in der Halle Holztechnik statt und richtet sich nach den nachfolgenden Zeiten.

Unterrichtszeiten in der Halle Holztechnik

Mo-Do von 07:45-12.00 Uhr und 12:45-17:00 Uhr und

Fr von 07:45-11:15 bzw. 11:45-13:45 Uhr

Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Freitag endet der Unterricht am Vortag um 15:00 Uhr.

Colentahalle

Der praktische Unterricht, der nicht in der Halle Holztechnik stattfindet, findet nun in der sogenannten Colentahalle, Ratzinger Weg 9 in Waldkirchen statt. Dort werden im Erdgeschoß u. a. Flachdach-, Metall- und Steildachwerkstatt zurzeit vorbereitet. Im Untergeschoß sind die Werkstätten der Berufsschule untergebracht. Der Zugang erfolgt ausschließlich über den dem Ratzinger Weg zugeordneten Eingang neben dem Rolltor. Da wir dort auch Dritte als direkte Nachbarn haben (Tierarzt und ein Versandhandel) erwarten wir von Ihnen ein ordentliches Verhalten gegenüber unseren Nachbarn. Bei praktischem Unterricht in der Colentahalle ist die Pause vormittags von 10:10-10:25 Uhr. Der Pausenverkauf durch den Hausmeister und der Aufenthalt finden im Pausenraum im UG statt. Dazu werden Tische, Stühle und Getränkeautomaten aufgestellt. Ein Ausbilder wird in dieser Pause als Ansprechpartner anwesend sein. In der Colentahalle stehen Ihnen auch Spinde für Ihr Werkzeug zur Verfügung.

Unterrichtszeiten in der Colentahalle
Mo - Do 07:45-11.50 Uhr und 12:45-17:10 Uhr
Freitag 07:45-11:05 Uhr und 11:45-13:30 Uhr

 

Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Freitag endet der Unterricht am Vortag um 14:45 Uhr.

Arbeitsschutz

In den Räumen für den praktischen Unterricht gelten die gleichen Bestimmungen für den Arbeitsschutz wie auf der Baustelle. Wir werden daher auf das Tragen der Sicherheitsschuhe, Gehörschutz im Metallbereich und angemessene Arbeitskleidung (lange Hosen) ganz besonders achten. Im ersten und im dritten Ausbildungsjahr ist zusätzliche Schutzkleidung (langärmelige Hemden und Lederhandschuhe) für Arbeiten mit Abdichtungsprodukten erforderlich. Eine Teilnahme am praktischen Unterricht kann nur bei Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen und angemessener Arbeitskleidung erfolgen. In den Lehrgängen erhalten Sie eine sicherheitstechnische Unterweisung zu den verwendeten Werkzeugen und Geräten, deren Erhalt schriftlich zu bestätigen ist. Während dem Unterricht der ÜBL sind Sie durch den gesetzlichen Unfallversicherer (z. B. BG BAU) abgesichert. Sollten Sie während des ÜBL einen Arbeitsunfall erleiden und arbeitsunfähig werden, ist dies dem Ausbildungsbetrieb mitzuteilen, der einen Unfallbericht erstellen muss.

Mit freundlichen Grüßen

Kompetenzzentrum Dachtechnik
Waldkirchen e. V.

W. Werner
Ausbildungsleiter

Das Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und von der Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk (LAK) als Ausbildungsstätte gemäß BBTV 2012 anerkannt.

Informationsblatt für Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr
im Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V.

im August 2018

Liebe Auszubildende, lieber Auszubildender,

Sie beginnen nun Ihr letztes Ausbildungsjahr und Sie denken vielleicht aufgrund Ihrer guten schulischen Leistungen in der Berufsschule über eine Verkürzung der Ausbildungszeit nach. Eine Verkürzung der Ausbildung ist u. a. durch vorzeitige Zulassung zur Gesellenprüfung möglich und muss bei der KHS Cham beantragt werden. Voraussetzungen hierfür sind, dass der Notendurchschnitt des letzten Berufsschulzeugnis in den prüfungsrelevanten Fächern besser als 2,49 ist und
dass die praktische Ausbildungsleistung von Ihrem Betrieb als überdurchschnittlich bzw. besser als 2,49 bewertet wird.
Noten der Zwischenprüfung und der überbetrieblichen Lehrgänge.


Verwenden Sie für die Antragstellung ausschließlich das Formular der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz (www.hwkno.de) ! Dem Antrag fügen Sie die o. a. genannten schriftlichen Bescheinigungen bei. Die Antragsfrist endet am 31.10. des Ausbildungsjahres. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Mindestausbildungszeit in Kombination der vorzeitigen Zulassung in Verbindung mit bereits gewährter Verkürzung durch berufliche Vorbildung. Die Mindestausbildungszeit im Dachdeckerhandwerk beträgt 18 Monate. In Abhängigkeit von der Klasseneinteilung und dem Beschulungsplan könnte sich bei vorzeitiger Zulassung dabei ergeben, dass Sie nicht an allen überbetrieblichen Lehrgänge (ÜBL) bis zur Gesellenprüfung im Februar bzw. März teilnehmen können. Das erhöht das Risiko, dass Sie die Gesellenprüfung nicht bestehen.

Wenn wir frühzeitig von Ihrem Antrag auf vorzeitige Zulassung zur Gesellenprüfung erfahren könnten wir Sie einer anderen Klasse zuordnen, und Sie so einladen, dass Sie an allen ÜBL teilnehmen können. Die Teilnahme an den ÜBL ist Voraussetzung zur Zulassung zur Gesellenprüfung. Sie erhöhen Ihre Chancen zum Bestehen, wenn Sie uns formlos bis zum 30.09. unseren Mitarbeiterinnen im Sekretariat mitteilen, ob Sie die vorzeitige Zulassung zur Gesellenprüfung beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

Kompetenzzentrum Dachtechnik
Waldkirchen e. V.

W. Werner
Ausbildungsleiter

Das Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und von der Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk (LAK) als Ausbildungsstätte gemäß BBTV 2012 anerkannt.

Hausordnung KPZ-Wohnheim

Allgemeines

Das Wohnheim des KPZ dient der Unterbringung der Auszubildenden im Dachdeckerhandwerk in Bayern während den überbetrieblichen Lehrgängen (ÜBL). Das KPZ und das Wohnheim ist eingebettet in die Stadt Waldkirchen und den Landkreis Freyung-Grafenau. Das Zusammenleben mit den Bewohnern von Waldkirchen und den anderen Auszubildenden im Wohnheim bedarf gegenseitigen Respekt und Toleranz. In den vielen Jahren seit dem Beginn der Ausbildung im Dachdeckerhandwerk in Waldkirchen sind so viele Kontakte mit dem Bayerischen Dachdeckerhandwerk entstanden, so dass manche sogar von der Hauptstadt der Dachdecker in Bayern sprechen. Lassen Sie uns gemeinsam diese Zusammenarbeit weiter entwickeln. Dabei soll Freundlichkeit den Umgangston bestimmen und Vorurteile keinen Platz unter unserem Dach haben. Wir erwarten, dass auch Sie sich nach dieser Vorstellung verhalten.

Unsere Kontaktdaten

Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V.

Wohnheim

Bahnhof Straße 23

94065 Waldkirchen

 

Tel.      08581/99991-90

Email   wohnheim@dachtechnik.bayern

Anreise

Die Anreise ist am Sonntag von 18.00 bis 23.00 Uhr möglich. Bei Ankunft melden Sie sich bitte zuerst an der Anmeldung an. Nach 23.00 Uhr ist eine Anmeldung nur in nachgewiesenen begründeten Ausnahmefällen möglich. Das Hereinlassen Dritter oder anderer Teilnehmer durch Öffnen von Eingängen und Fluchtwegen ist nicht gestattet.

Betreuungszeiten

Die Betreuung im Wohnheim steht von Montag bis Donnerstag jeweils bis 08:00 und ab 17:00 Uhr zur Verfügung. Am Freitag ist das Wohnheim bis 07:30 Uhr betreut. Wer das Wochenende in Waldkirchen verbringen möchte muss in das BS-Wohnheim umziehen und sich dort bis spätestens Dienstagabend anmelden.

Zimmerschlüssel

Bei der Anmeldung wird ein Schlüsselpfand von 15,00 € erhoben, das am Abreisetag wieder zurückbezahlt wird, wenn von uns keine weiteren Ansprüche bestehen. Bewahren Sie den Schlüssel gut auf, bei Verlust werden wir Ihnen den entstandenen Schaden für das Auswechseln des Schlosses und neuer Schlüssel in Rechnung stellen.

Zimmerordnung

Wir erwarten, dass die Ihnen zur Verfügung gestellten Zimmer und deren Ausstattung, sowie der Rest des Gebäudes und dessen Ausstattung pfleglich behandelt und nicht mutwillig verunreinigt oder beschädigt werden. Wir wären zufrieden, wenn Sie sich mit der gleichen Sorgfalt  wie in Ihren eigenen Räumen verhalten würden. Bei der Anreise wird Ihnen von den Betreuern ein Zimmer zugewiesen. Die zugewiesenen Zimmer dürfen nur mit vorhergehender Genehmigung der Betreuer getauscht werden. Wünsche für eine Zimmerreservierung werden entgegengenommen und wenn möglich umgesetzt.

Das Wohnheim ist nur für Auszubildende im Dachdeckerhandwerk. Andere Personen haben keinen Zutritt und dürfen auch nicht ins Heim gelassen werden. Besucher sind möglich, wenn diese bei den Betreuern angemeldet werden.

Jeder Bewohner hat sein Zimmer morgens in aufgeräumtem und gelüftetem Zustand zu hinterlassen und sein Bett selbst in Ordnung zu bringen. Wir werden hierzu Überprüfungen auch in Ihrer Abwesenheit vornehmen. Da die Zimmer gereinigt werden stellen Sie bitte Ihre Taschen und Koffer auf die Einbauschränke (ca. 65 x 60), bzw. auf die Tische bei größeren Koffern.

Obwohl wir für eine regelmäßige Reinigung sorgen werden, gehören Abfälle in die dafür vorgesehenen Behälter. Ihr Werkzeug hat im Wohnheim nichts verloren und bleibt in den Spinden in den Werkstätten. Lediglich am An- und Abreisetag dürfen Sie es ins Wohnheim mitbringen. Das Beschmieren von Wänden und Gegenständen oder dessen bespucken mögen wir ganz und gar nicht. Rechnen Sie damit, dass Sie solche Verunreinigungen selbst wegräumen bzw. wegputzen, oder wir Schadenersatz für dessen professionelle Beseitigung fordern. Gehen Einrichtungsgegenstände in die Brüche werden wir die auf Ihre Kosten ersetzen.

Das Sitzen auf Fensterbrettern, das Hinauswerfen von Gegenständen oder das Ein- und Aussteigen aus Fenstern ist nicht gestattet. Der Betrieb von selbst mitgebrachten Geräten mit Lautsprechern ist nur in Zimmerlautstärke gestattet. Zu laut betriebene Geräte werden kurzfristig eingezogen. Selbstverständlich erhalten Sie die Geräte bei Abreise wieder.

Nicht gestattet sind das Mitbringen, Lagern oder Betreiben von:

  • Haushaltsgeräte wie Wasserkocher oder Kochplatten
  • Offenes Feuer wie Kerzen oder Verdampfen oder Verbrennen von Duftmischungen
  • Verderbliche Lebensmittel
  • Gefährlichen oder bedrohlichen Gegenständen und Waffen

WLAN

Es steht auf allen Stockwerken nach Registrierung WLAN zur Verfügung. Die Verbindungsleistung erlaubt jedoch kein Streaming von Filmen oder Musikdateien. Auch werden Sie verstehen, dass wir zum Jugendschutz geeignete Filter vorsehen werden.

Verpflegung

Frühstück, Mittagessen und Abendessen erhalten Sie im Speisesaal des BS-Wohnheims. Anforderungen an die Verpflegung z. B. aus einer Religionszugehörigkeit oder wegen Lebensmittelallergie geben Sie die bitte bei der Anmeldung an. Die Essenzeiten dort sind:

Montag - Freitag Samstag und Sonntag
Frühstück Mo-Fr 06:45 - 07:30 Uhr Brunch 09:30 - 11:30 Uhr
Mittagessen Mo-Do 12:00 - 12:45 Uhr Abendessen 17:00 - 17:30 Uhr
Fr 11:15 - 11:45 Uhr
Abendessen Mo-Fr 17:45 - 18:30 Uhr

 

Nehmen Sie von dort keine Speisen, Geschirr oder Besteck mit auf das Zimmer. Im KPZ-Wohnheim steht Ihnen in Ebene 0 eine Teeküche zur Verfügung. Gehen Sie bitte pfleglich mit der Ausstattung um. Kennzeichnen Sie Ihre Lebensmittel im Kühlschrank und entfernen Sie diese alle vor Ihrer Abreise. Für eingestellte Lebensmittel werden wir nicht haften.

Freizeitangebot

Es gibt mehrere Angebote für die Freizeitgestaltung u. a. Tischtennis, Kicker, Fitnessraum, Sauna, Fußball etc. im KPZ-Wohnheim bzw. dem BS-Wohnheim. Informieren Sie sich dazu am schwarzen Brett oder befragen Sie dazu einen Betreuer. Verwenden Sie die zur Verfügung gestellten Artikel gemäß Ihrer Bestimmung und behandeln Sie sie pfleglich. Für mutwillige Zerstörung werden wir Schadenersatz fordern, übernehmen aber keine Haftung für die Nutzung der Freizeitangebote.

Nachtruhe

Das Haus und die Freizeiträume schließen um 22:00 Uhr. Es herrscht Zimmerruhe und der Betrieb von Stereoanlagen, Fernsehgeräte, Computer etc. ist nur in Zimmerlautstärke gestattet. Der Aufenthalt außerhalb des eigenen Zimmers nach diesem Zeitpunkt außer in Notfällen oder bei angekündigten Gemeinschaftsveranstaltungen (z. B. Übertragungen von Fußball-Länderspielen) ist nicht gestattet. Ab 24:00 Uhr herrscht strikte Nachtruhe.

Ausgang

Bis zum Alter von 16 Jahren haben sich die Teilnehmer ab 22:00 im Haus zu befinden. Bei Jugendlichen über 16 Jahre besteht Mittwoch die Möglichkeit bis 23:00 Uhr auszugehen. Erwachsene können Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bis 24:00 Uhr ausgehen. Ausgang ist nur bei vorheriger Abmeldung bei der Aufsicht möglich.

Rauchen

Das Wohnheim ist ein Nichtraucherhaus. Rauchen ist nur im Freien an den dafür ausgewiesenen Plätzen zulässig. Darüber hinaus dulden wir nur das Rauchen von Erwachsenen und beachten das Jugendschutzgesetz. Dies betrifft auch Rauchgeräte zum Verdampfen von Tabakzubereitungen und Nikotinlösungen.

Alkohol und Drogen

Das Mitbringen und Genuss von alkoholhaltigen Getränken und Drogen im Wohnheim oder dem zugehörigen Gelände ist untersagt. Wer betrunken im Wohnheim angetroffen wird kann durch die Betreuer verwarnt werden. Mehrere Verwarnungen können zum Verweis führen. Konsum, Handel und Besitz von Drogen zieht zwangsläufig Anzeige und Verweis nach sich. In diesem Fall muss der Teilnehmer sich selbst auf eigene Kosten außerhalb des Wohnheims unterbringen und verpflegen. Ein Verweis bei Konsum kann durch Nachweis des eingestellten Drogenkonsums (Drogenscreening) und dem Besuch der Drogenberatungsstelle rückgängig gemacht werden.

Untersagung

Untersagt sind insbesondere:

  • Mitbringen, Genuss und/oder Handel mit illegalen Drogen
  • Tätlichkeit im Wohnheim oder auf dem Grundstück des KPZ
  • Aneignung von fremden oder unserem Eigentum
  • Üble Nachrede über das Wohnheim, Bewohner oder Betreuer gegenüber Dritten
  • Mutwillige Zerstörung unseres Eigentums oder des Eigentumes anderer Bewohner
  • Mitbringen und Verbreitung jugendgefährdenden Schriften, Symbole und Publikationen sowie Hetze

Sie ziehen einen Verweis aus dem KPZ-Wohnheim nach sich und Sie müssen sich künftig selbst unterbringen und verpflegen. Dafür können Sie keine Zuwendungen bei dem Förderer der ÜBL erhalten. Die Leitung behält sich vor Verstöße gegen die Wohnheimordnung den Erziehungsberechtigten und dem Ausbildungsbetrieb mitzuteilen.

Krankheit während des Aufenthalts

Vor dem Arztbesuch sind Erkrankungen während des Aufenthalts gegenüber den Betreuern anzuzeigen. Teilen Sie uns ebenfalls das Ergebnis der Untersuchung mit und legen Sie uns eine Bestätigung Ihres Arztbesuches bzw. eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor. Bei Auszubildenden unter 18 Jahren werden wir Eltern von der Krankheit informieren. Bei einer Arbeitsunfähigkeit erfolgt grundsätzlich die Mitteilung an den  Ausbildungsbetrieb. Ist

Abreise

Am Abreisetag werden die Zimmer von der Betreuung kontrolliert. Stellen Sie bitte dazu die Stühle auf die Tische, stellen Sie die Matratzen in den Betten auf und leeren den Mülleimer. Bei vorzeitiger Abreise ist eine Abmeldung im Büro unbedingt erforderlich. Bei der Abreise vom Block wird Ihnen eine Liste für die Anzahl der Übernachtungen zur Unterschrift mit Datum vorgelegt. Diese Unterschrift benötigen wir als Nachweis gegenüber dem Fördergeber der überbetrieblichen Ausbildung. Wird diese Unterschrift auch bei vorzeitiger Abreise nicht geleistet, werden wir die entgangenen Fördermittel Ihnen in Rechnung stellen und das Schlüsselpfand nicht aushändigen.

Bewertung der Unterbringung

In den überbetrieblichen Lehrgängen werden Sie von unseren Ausbildern aufgefordert, die Unterbringung, Verpflegung, Freizeitangebot und Betreuung anonym zu bewerten. Dort können Sie Verbesserungsvorschläge machen. Natürlich können Sie ernstgemeinte spontane Verbesserungsvorschläge auch in den Briefkasten neben dem Betreuerbüro werfen. Wir erwarten jedoch realistische Verbesserungsvorschläge, z. B. eine Minibar mit kostenlosen alkoholischen Getränken im Zimmer wird wohl ein unerfüllter Wunsch bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Kompetenzzentrum Dachtechnik
Waldkirchen e. V.

W. Werner
Ausbildungsleiter

Das Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und von der Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk (LAK) als Ausbildungsstätte gemäß BBTV 2012 anerkannt.

Die Ansprechpartner beim Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V. (KPZ) helfen Ihnen bei Fragen rund um die Zwischenprüfung im Dachdeckerhandwerk gerne und kompetent weiter.

Kompetenzzentrum Dachtechnik
Waldkirchen e. V.
Ausbildungsstätte Waldkirchen
Freyunger Straße 8
94065 Waldkirchen
Telefon 0 85 81 / 98 76-0
Fax 0 85 81 / 98 76-26
E-Mail info@dachtechnik.bayern
oder Kontaktformular

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